
- Eine regelmäßige Veranstaltung vom Kulturradio des rbb, vier Mal im Jahr im Kleinen Sendesaal im Haus des
Rundfunks Berlin Masurenallee 8 - 14 . -
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"Club live" am 08. März 2009, 16.00Uhr im Kleinen Sendesaal des rbb
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am Sa., 02. Mai 2009 im rbb Kulturradio 12.04 Uhr -
Marek Kalina im Gespräch mit dem Pianisten Lars Vogt
Spätestens seit seiner preisgekrönten Teilnahme am Internationalen Wettbewerb in Leeds (1990) gehört Lars Vogt zu den gefragtesten Pianisten seiner Generation.
Er verfügt über ein immenses Repertoire und hat mittlerweile mit allen namhaften Orchestern und Dirigenten zusammen gearbeitet.
 Mit großer Leidenschaft widmet er sich auch der Kammermusik. Das von ihm gegründete Festival "Spannungen" in Heimbach/Eifel genießt einen ausgezeichneten Ruf als Ort für innovatives und intimes Musizieren.

Stand vom 29.01.2009

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"Club live" - So., 18. Januar 2009, 16.00 Uhr, Kleiner Sendesaal des rbb:
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am Sa., 11. April 2009 im rbb Kulturradio 12.04 Uhr -
Zu Gast: die Geigerin Isabelle Faust
Sie begann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel. Nach dem Gewinn des Leopold-Mozart-Wettbewerbs 1987 kündigte sich für die 15-Jährige eine Solistenlaufbahn an, in deren Verlauf sie mit zahlreichen Orchestern und namhaften Dirigenten konzertierte, z.B. mit Jirí Belohlávek, Daniel Harding, Marek Janowski, Mariss Jansons, James Levine, Sakari Oramo, mit den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Boston Symphony Orchestra und dem Mahler Chamber Orchestra. Ende Januar (22.–24.1.) gibt Isabelle Faust ihr Debüt bei den Berliner Philharmonikern. Vorher wird sie sich am Sonntag, 18. Januar, 16.00 Uhr, im Kleinen Sendesaal im Haus des Rundfunks Marek Kalinas Fragen stellen, und einige musikalische Kostproben auf ihrer "Dornröschen"-Stradivari zu Gehör bringen.
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"Club live" am 12. Oktober 2008, 16.00Uhr im Kleinen Sendesaal des rbb
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am Sa., 10. Januar 2009 im rbb Kulturradio 12.04 Uhr -
Marek Kalina im Gespräch mit Mitgliedern des Artemis Quartetts
Gegründet wurde das in Berlin ansässige Artemis Quartett 1989 an der Lübecker Musikhochschule als studentische Formation.

Wichtige Lehrer und Mentoren des Ensembles waren Walter Levin, das Emerson String Quartet, das Juilliard String Quartet und das Alban Berg Quartett. Seit 1994 spielt es professionell und wurde schnell eines der führenden Ensembles seiner Generation. 1996 gelang der internationale Durchbruch. Mit seinem Debüt in der Berliner Philharmonie startete das Artemis Quartett 1999 seine Karriere.

Im Juli 2007 kam der Umbruch: Mit Gregor Sigl und Friedemann Weigle präsentierte sich das Artemis Quartett in neuer Formation.
 Stand vom 29.09.2008
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(Bitte beachten: Neues Kartenverteilunksystem!
Telefonische Vorbestellungen nur unter: 97993-33-701)
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"Club live" - So., 3. Juni 2007, 16.00 Uhr, Kleiner Sendesaal des rbb:
Zu Gast: der Cellist Jan Vogler und die Pianistin Mirjana Rajic
Er gilt als Musikbesessener, der das Violoncello, sein zweites Ich, 24 Stunden am Tag „erforscht“:
„Das Cello ist für mich eine ständige Aufgabe. Ich versuche, herauszufinden, wie diese Teile aus Holz und die darauf gespannten Saiten noch besser klingen können“.
Der gebürtige Berliner Jan Vogler, der seit Jahren in aller Welt konzertiert und zwischen seinen Wohnsitzen in Dresden und New York pendelt, ist ein umtriebiger und vielseitiger Künstler. Sein Repertoire reicht von Frühbarock bis Moderne.
Und er liebt Kammermusik. 1993 hat der damals 29-Jährige das Kammermusikfestival auf Schloss Moritzburg bei Dresden gegründet.
Diese inzwischen hochangesehene Veranstaltung ist dabei nur eine von vielen, die Jan Vogler künstlerisch leitet. Man sagt ihm nach, er könne mit dem Cellobogen ebenso virtuos hantieren wie mit dem Laptop Konzerte organisieren...
Seine Partnerin in "Club live" wird die junge, aus Belgrad stammende Pianistin
Mirjana Rajic sein. Sie gilt als brillante Virtuosin und feinfühlige Begleiterin.
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"Club live" am 20.Mai 2007, 16.00Uhr im Kleinen Sendesaal des rbb
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am 14. Juli 2007 im rbb Kulturradio 12.04 h -
Zu Gast: der amerikanische Tenor Stephen Gould.
„Vom Musical-Darsteller zum Wagner-Tenor“ – diese ungewöhnliche Entwicklung kennzeichnet den sympathischen Mann aus Virginia, der seit seinem sensationellen Debüt als Tannhäuser bei den Bayreuther Festspielen 2004 zu den weltweit gefragtesten Wagner-Sängern gehört.
Ursprünglich wollte er Arzt werden, dachte auch an eine Profi-Karriere als „American-Football“-Spieler, studierte dann jedoch Gesang und trat in Rossini-Rollen an der Lyric Opera in Chicago auf. Später tourte er jahrelang mit Webbers Musical „Das Phantom der Oper“ durch die USA. Das kostete ihn beinahe seine Stimme:
„Ich war in einer schweren Krise, hatte über zehn Jahre lang technische Probleme, hatte auch einige der berühmtesten Gesangslehrer Amerikas aufgesucht, gab einen Haufen Geld aus, und nichts kam dabei heraus“ – erzählte Stephen Gould in einem Interview.
Erst der Unterricht bei dem bekannten Bariton der Metropolitan Opera John Fiorito brachte die Wende: Stephen Gould kehrte mit „reparierter“ Stimme auf die Opernbühne zurück und begann in Europa sein neues Leben als Heldentenor.
In diesem Jahr wird er wieder in Bayreuth als Siegfried im „Ring des Nibelungen“ zu erleben sein.
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31. Dezember 2007,
Kulturradio vom rbb,
20 - 24 Uhr,
Sylvester mit den Berliner Philharmonikern,
ein (letzter Abend) zum 125. Geburtstag,
eine Sendung von Marek Kalina
1867 stellte der aus dem schlesischen Liegnitz stammende Dirigent Johann Ernst Benjamin Bilse ein Unterhaltungsorchester zusammen, mit dem er in erster Linie Märsche, Walzer und Polkas der Strauß-Familie aufführte.
Später kam „Ernsteres“ dazu - Stücke von Liszt, Tschajkowski und Wagner.
Bilse war ein ambitionierter, aber auch ziemlich geiziger Kapellmeister.
Er bezahlte seine Musiker so schlecht, dass sie eines Tages rebellierten und am 1. Mai 1882 ihr eigenes, selbstverwaltetes Orchester gründeten.
Das war die Geburtsstunde der Berliner Philharmoniker.
Dem Jubilar sind die letzen vier Stunden des Jahres 2007 im Kulturradio vom rbb gewidmet. Wir spielen ausgewählte Aufnahmen dieses Orchesters, die in Kooperation mit dem rbb und dem früheren SFB entstanden sind.
Sie als Hörer sind herzlich dazu eingeladen, diese Sendung mitzugestalten – und uns an diesem Silvester-Abend von Ihren persönlichen philharmonischen Erlebnissen zu erzählen.
Hier vorab die Tel.-Nr.: (030) 30-20-00-40
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Sa, 01.12. 2007, 19:30 Uhr,
FIGARO AM ABEND,
Oper und Lied,
Semperoper historisch,
Leoš Janáčeks Katja Kabanowa,
mit Elfride Trötschel, Helmut Schindler, Helena Rott, Karl-Heinz Thomann, Heinrich Pflanzl u.a.;
Chor der Staatsoper Dresden, Staatskapelle Dresden, Leitung: Ernst Richter;
(Gesamtaufnahme in deutscher Sprache, 1949)
Gäste im Studio: Prof. Reinhard Ulbricht, ehemaliger Konzertmeister der Staatskapelle Dresden und Dr. Steffen Liebewirth, Musikchef bei Figaro;
Moderation: Marek Kalina
Janáček und Dresden: Eine Geschichte stiefmütterlicher Beziehung?
Wer in der Staatsoperngeschichte nachschlägt, erfährt Erstaunliches:
„Vierzig Jahre brauchte Dresden, ehe Janáčeks Oper 'Jenufa' auf die Bühne der Semperoper kam. Dresden war somit eines der letzten großen Opernhäuser in Deutschland, das das außergewöhnliche und inzwischen zu Weltruhm gelangte Werk zur Erstaufführung in der Elbemetropole brachte.“
Auch Janáčeks „Katja Kabanowa“ kam mit beträchtlicher Verspätung in Dresden heraus: 28 Jahre nach der Brünner Uraufführung.
Die „Katja“-Premiere am 15.August 1949, geleitet von Ernst Richter, fand zwar eine äußerst positive Resonanz in der Presse. Das Publikum allerdings blieb aus.
So wurde das Stück schon nach der sechsten Aufführung abgesetzt.
Nur fünftausend Menschen hatten die Inszenierung (Regie: Heinz Arnold) bis dahin sehen wollen. Werk und Aufführung schienen zu schwer verdaulich gewesen zu sein - in einer Zeit, in der das Publikum mehr nach Beseelung als nach unbewältigten Konflikten auf der Opernbühne gierte.
Dass wir uns heute noch in jene Dresdner Inszenierung des Jahres 1949 hineinversetzen können, ist dem Engagement des Dresdner Senders des Mitteldeutschen Rundfunks zu verdanken, der die Oper bereits am Tag nach der Premiere aufzeichnete.
Diese Aufnahme mit hochkarätigen Solisten wurde technisch restauriert und erscheint nun in der Edition „Staatskapelle Dresden“.
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"Wahn, Wahn, überall Wahn..." - Die Bayreuther Festspiele 2007
Sendetermin: 5. Juli 2007, 20.00 bis 22.00 Uhr
Eine Probenreportage von Marek Kalina
Den ersten kleinen Eklat hat es schon vor einigen Tagen gegeben: Einer der Hauptdarsteller der Eröffnungspremiere "Die Meistersinger von Nürnberg", Robert Dean Smith, hat seine Rolle des Walther von Stolzing zurückgegeben. Der Tenor und die Regisseurin Katharina Wagner konnten sich nicht über ihre Interpretation der Wagner-Oper einigen.
Katharina Wagner versuchte jedoch, diese Absage als nicht skandalträchtig darzustellen. "Wir haben beschlossen, uns zu trennen", sagte die 29-Jährige, "aber wir haben uns nicht gestritten." Seitdem bekannt wurde, dass Katharina Wagner die "Meistersinger von Nürnberg" inszeniert, wartet die Welt der Wagnerianer ungeduldig auf das Ergebnis.
Katharina als Nachfolgerin ihres Vaters Wolfgang?
Seit mehr als einem Jahr wird spekuliert, dass von dem Erfolg dieser Premiere am 25. Juli 2007 auch Katharinas weiteres Engagement am Grünen Hügel abhängen könnte. Ihr Vater Wolfgang Wagner, 88, will Katharina seit Jahren als seine Nachfolgerin installieren. Nachdem er sich mit allen anderen Kindern zerstritten hat, gilt Katharina als einziges chancenreiches Familienmitglied.
Über ihre Eignung spekulieren dieser Tage viele. Katharina hat bislang mit ihren nur vier Inszenierungen unter anderem in Berlin, München und Budapest für mehr negative als positive Schlagzeilen gesorgt. Dennoch würde sie als Familienmitglied die lange Tradition der Bayreuther Festspiele fortführen. Über ihr Konzept der "Meistersinger" spricht Katharina Wagner im Opernkonzert.
Marek Kalina hatte Gelegenheit, Proben zu besuchen und mit Hauptdarstellern wie Franz Hawlata (Hans Sachs), Michael Volle (Beckmesser) sowie den Dirigenten Sebastian Weigle ("Meistersinger") und Christian Thielemann ("Ring des Nibelungen") zu sprechen. Das Opernkonzert am 5. Juli ab 20.00 Uhr auf NDR Kultur.
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